NTC Nürburgring - Round 6
- Motorradtouren Motorradreisen
- 12. Sept. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Rennbericht – 6. Lauf des Northern Talent Cup am Nürburgring im Rahmen der IDM

Wie schon in Brünn hatte ich auch am Nürburgring keine Gelegenheit, die Strecke vorher zu trainieren. Also starteten wir ins Wochenende mit einem „leeren Blatt“ und probierten in den Trainings viel aus, um ein gutes Setup für das Qualifying und die Rennen zu finden. Von Beginn an hat mir die Strecke sehr gefallen und ich hatte sofort ein gutes Gefühl. Das erste Training war noch halb nass/halb trocken, ansonsten hat sich das Wetter über das Wochenende aber sehr gut gehalten.
Trainingsergebnisse: FP1: P19 / FP2: P4 / FP3: P4
Im ersten Qualifying konnte ich mir trotz der engen Zeitabstände im Feld ein starkes Gefühl erarbeiten und mich gut durchsetzen. QP1: P2
Rennen 1:
Ich erwischte einen guten Start und konnte direkt die Führung übernehmen. In den ersten Runden hielt ich mich stabil in den Top 3, wurde zwischenzeitlich jedoch bis auf P6 zurückgereicht. In der letzten Runde lag ich erneut vorne, doch auf der Gegengeraden zog Fynn an mir vorbei. Leider fehlte mir der Schwung zum Kontern, und in der letzten Kurve wurde ich etwas weit herausgetragen. Am Ende überquerte ich die Ziellinie als Dritter.
Allerdings wurde mein Motorrad nach dem Rennen 400 g zu leicht gewogen, weshalb ich disqualifiziert wurde. Herzlichen Glückwunsch an @fynn_kratochwil20 zum Gewinn der Meisterschaft! R1: DQ
Qualifying 2:
Auch hier war das Feld wieder extrem eng beisammen, doch ich konnte mir erneut die erste Startreihe sichern. QP2: P2
Rennen 2:
Wieder gelang mir ein starker Start und ich behauptete zunächst P2. Danach bildete sich eine große Führungsgruppe. Ab der dritten Runde konnte ich das Tempo der Spitze nicht mehr mitgehen und fiel auf P7 zurück – mit einer deutlichen Lücke nach vorne. Zu diesem Zeitpunkt sah es nicht nach einem Podestplatz aus.
Doch ich kämpfte mich zurück und lag als Zweiter in der letzten Runde. In Kurve 5 kam ich in eine schwierige Situation: Der Führende machte einen Fehler, ich war deutlich schneller und entschloss mich zum Überholen – andernfalls hätte ich stark vom Gas gehen müssen, was den Verfolgern eine Chance eröffnet hätte. Auf der Gegengeraden wurde ich dann allerdings von zwei Fahrern geschnappt und kam knapp als Dritter ins Ziel. Im Nachhinein wäre Geduld vielleicht die bessere Wahl gewesen – aber genau aus solchen Situationen lernt man. R2: P3
Fazit:
Es war ein Wochenende mit vielen Höhen und Tiefen. Aber eins ist klar: Ich habe wieder enorm viel gelernt. In Assen werde ich versuchen, die Punkte zu verbessern, die hier noch nicht optimal waren.
Vielen Dank an alle Fans, die vor Ort und am TV waren und mich unterstützt haben!






































































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